Prinzip PV-Anlagen
Photovoltaik-Anlagen nutzen die Sonne als zuverlässige Energiequelle, die auf Milliarden Jahre hinaus verfügbar ist.
Das Licht der Sonne enthält Photonen. Treffen diese auf ein Atom, können sie dort einzelne Elektronen aus ihrer Umlaufbahn werfen. Diese freigewordenen Elektronen suchen sich nun neue Atome, in deren Umlaufbahn sie aufgenommen werden.
Die aus Silizium gefertigten Solarzellen einer PV-Anlage werden in einem aufwendigen Herstellungsprozess in mehreren dünnen Schichten so aufgebaut, dass die freien Elektronen nur in eine Richtung fließen können. Auf diese Weise entsteht elektrischer Strom. Dies geschieht ohne Abgase, ohne Brennstoffverbrauch, ohne Lärm und ohne bewegte Teile, also wartungsfrei. Jede erzeugte Kilowattstunde Strom ist - ökologisch gesehen - kostenfrei und umweltfreundlich.
Aus dem Gleichstrom, den die Solarzellen liefern, erzeugt ein Wechselrichter anschließend 230-Volt-Wechselstrom, wie er für Bürogeräte üblich ist, oder Drehstrom für Produktionsanlagen. Der Strom wird komplett in das Stromnetz des zuständigen Energieversorgungsunternehmens eingespeist und entsprechend vergütet.